AbreisetagAm heutigen Freitag mussten wir unsere Zelte in Zeist wieder abbrechen. Pünktlich zum Abschied wurde auch das Wetter wieder schlechter. Der Nieselregen machte das Zeltabbauen nicht gerade angenehmer. Gerade noch rechtzeitig erwischten wir unseren Zug nach Utrecht, wo wir das erstemal umstiegen. Nach dem zweiten Umstieg in Amersfort hatten wir dann ein größeres Abteil in einem IC fast für uns alleine. Wer die BSC Hockeyjugend kennt weiß, dass bei einer solchen Zugfahrt kein Auge trocken bleibt. Gesund und außerordentlich munter ging es zu in unserem Waggon. Beschwerden blieben allerdings aus.
Je näher Berlin rückte, desto aufgekratzter wirkten die Kinder. Die Wiedersehensfreude in Berlin war groß und auf einmal war alles wieder zu Ende.
Ich hoffe alle Kinder werden unsere zweite Sommerreise in die Niederlande in bester Erinnerung behalten. Sportlich und gemeinschaftlich war die Reise sicherlich ein großer Erfolg für die Mannschaften und die Abteilung. Aber nicht nur vereinsintern konnten wir einen Blick über den Tellerrand der eigenen Mannschaft werfen. Auch die Art und Weise Hockey in den Niederlanden zu leben und zu spielen ist immer wieder spannend.
Beispielsweise staunten wir nicht schlecht, als ein Niederländer zweimal hintereinander zum hohen Schrubbschlag über unser Köpfe hinweg ansetzte. Beim ersten Mal dachten wir noch an einen Ausrutscher. Nachfragen ergab, dass dieses in meinen augen gefährliche Spiel in Holland nicht geahndet wird. Und über die zwölf!!! Damenmannschaften brauche ich wohl kein weiteres Wort zu verlieren!
Übrigens haben wir wieder neue Spitznamen kreiert:
Samantha --> Moritz Z.
Lulu --> Lara S.
Lili --> Lisa H.
und weitere werden folgen!
Spruch der Reise war sicherlich:
"Ja, morgen." fast gleichauf mit "Wow, Wow, Wow".
Am meisten Pech hatte unser Koch Harald . Er stürzte am ersten Abend bei einem Trainingsspiel so ungünstig, dass er den Arm in einer Schlinge tragen musste.
Auf die nächste Reise freut sich jedenfalls
Euer Mirco
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