PucònAm Samstag galt es, ca. 800 km nach Pucón zurückzulegen. Glücklicherweise stand uns wieder unser Bus mit den bequemen Liegesitzen zur Verfügung. 10 Stunden Zeit für die Betreuer, sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen.
Für Felix wurde die Fahrt allerdings zur Strapaze. Er konnte am Vorabend nicht genug Hot Dogs verdrücken, die sich seit den frühen Morgenstunden alle möglichen Wege nach draußen suchten. Aber keine Sorge, schon am Abend konnte er die nächsten Pizzen essen und heute geht es ihm wieder blendend.
Schon allein der Blick auf die Autobahn war ein besonderes Vergnügen, einer der wenigen Momente, an denen wir merken, in Südamerika zu sein. Fußgänger überqueren die vierspurige Fahrbahn, Fahrradfahrer fahren gemütlich den mit 140 Sachen ankommenden Autos entgegen.
Die Mittagspause legten wir bei dem Salto del Laja ein, Chiles größter Wasserfall. Im Dunkeln erreichten wir endlich den Playa de Linda, wo wir unsere vier geräumigen Bungalows bezogen. Die Cabanas liegen auf halben Weg zwischen Pucón und Villarrica, direkt am Lago Villarica.
In Chile wurde genau an diesem Wochenende die Zeit umgestellt. Nun gilt die Sommerzeit und der Zeitunterschied zwischen Chile und Deutschland beträgt nur noch fünf Stunden. So konnten wir, obwohl es erst um halb neun Frühstück gab, nicht wirklich ausschlafen. Das holen wir morgen nach, da ist am Vormittag chillen angesagt. Nach einem kurzen Spaziergang über Kuh- und Pferdeweiden und einem Besuch am Strand heißt es nun Abendessen kochen. Jedes Bungalow war eigenständig einkaufen und darf seine Köstlichkeiten zubereiten:
Haus 1: Bauernfrühstück
Haus 2: Suppe, Nudeln mit Tomatensosse, Joghurt
Haus 3: Nudeln mit Tomatensosse, Bananen 
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