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Essen, Faulenzen, Wasserschlacht und WanderAm Freitagabend sind wir auf der wunderschönen Bergfarm nahe Pucon angekommen. Zuerst dachten wir: „Oh nein, nicht schon wieder zelten!“ Doch schnell bemerkten wir, dass dieser Ort ein echter Glücksgriff war. Umgeben von einem schneebedeckten Vulkan, einem reißenden Fluss, Hühner- und Schweineställen und grünen Bergen sind unsere Zelte aufgebaut. Als wir zu den Zelten kamen, begrüßten uns Unmengen von Grashüpfern, die gerne mit uns in den Zelten gewohnt hätten, doch gerade die Mädchen beschlossen, diese auszuladen. Nachdem wir das Gelände erkundet hatten, wobei wir auch das Plumpsklo und die Freilicht-Duschen entdeckten, gab es endlich das heiß ersehnte gute Essen. Wir schlugen uns die Bäuche voll! Die Zelte hatten wir eingerichtet und so konnten wir den ersten Abend am Lagerfeuer ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen konnten alle erst einmal ausschlafen. Das leckere Frühstück stärkte uns für den kommenden Tag. Von den Trainern hatten wir einen freien Tag bekommen, da die Tage zuvor ja doch relativ anstrengend waren. Also konnten wir uns hier voll austoben. Wir besuchten die Sau, die ihre kleinen süßen Ferkel säugte. Der Besitzer der Farm, der deutsche Auswanderer Matthias, nahm ein Ferkel aus dem Stall, so dass wir einmal hören konnten, wie laut so ein kleines Ding wirklich schreien konnte. Manche von uns gingen zu den Pferden auf die Koppel und durften sogar reiten. Die Katze Minerva und den Hund Idefix finden wir zum Knuddeln (trotz Allergie bei einigen). Auch drei Tage alte Babyhasen konnten wir uns ansehen. Nach unserem Lunch wollten wir eigentlich eine seichte Stelle am Fluss suchen, um Baden zu gehen. Doch fanden wir keine geeignete Stelle, so dass wir uns für eine Wasserschlacht auf der Farm entschieden. Es war nämlich ein wirklich heißer Tag und wir hatten eine Erfrischung nötig. Den Rest des Tages verbrachten wir mit Spielen, Quatschen und Essen und fielen abends müde ins Bett bzw. in die Schlafsäcke.
Heute war der wohl anstrengendste Tag von allen, aber er war trotzdem schön! In der Frühe machten wir uns in den Nationalpark Huerquehue um uns auf eine lange Wanderung zu machen. Wir wanderten zu einem See in der Höhe und durchquerten dafür einen dichten Urwald. Zwischen den Bambusbüschen entdeckten wir einige kleine Eidechsen. Auf unserem beschwerlichen Aufstieg hatten wir wunderschöne Ausblicke auf unseren Vulkan. Am See angekommen gingen einige ins Wasser um sich zu erfrischen. Nach unserer Pause war der Abstieg um einiges einfacher als der Aufstieg. Zu Hause angekommen waren wir glücklich, dass wir nun Faulenzen konnten.
So, jetzt müssen wir aber unseren Bericht beenden, damit wir endlich ans Lagerfeuer gehen können und uns den Bauch mit Marshmallows vollstopfen können .
Adios und Auf Wiedersehen, sagen: Lina, Rebecka, Dominik, Jasper und der Rest der Truppe

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