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Der südlichste Punkt unserer ReiseHeute haben wir um 8:30 Uhr gefrühstückt. Es regnete zum ersten Mal, also mussten wir im Schutz der Bäume frühstücken. Danach wurde gepackt. Nun fing es noch heftiger an zu regnen. Wir verkrochen uns in einer Scheune oder in unseren Zelten. Um 11 Uhr wurden wir von dem Bus abgeholt. Wir trennten uns alle schweren Herzens und mit schönen Erinnerungen an die schöne Umgebung, das wundervolle Essen und die herzliche Bewirtschaftung von der Bergfarm Antilco. Matthias ließ uns wissen, mit was für wundervollen, gut erzogenen Kindern wir reisen. Auch er wird uns in guter Erinnerung behalten. Nachdem sich die Kinder auch von jedem einzelnen Ferkel, Huhn, Pferd und von allen Wildgänsen und Katzen verabschiedet hatten, fuhren wir Richtung Puerto Varas. Wir erreichten unsere Cabañas und Zimmer um ca. 5 Uhr. Uns standen ein Jungen- und ein Mädchenhaus zur Verfügung. Die Betreuer teilten sich auf Zimmer auf. Die Zimmer waren bis zu unserer Ankunft noch nicht fertig, die Fenster fehlten noch. Doch das war kein Problem, denn wir fuhren fast direkt weiter zu einem Hockeyspiel. Dies fand in der Sporthalle der dortigen staatlichen Schule statt. Ja, richtig, wir spielten in der Halle. Auch in Chile spielt man ab und zu in der Halle. Die Kinder haben weder Hallenschuhe, noch einen Hallenschläger dabei. Das störte jedoch niemanden, denn hier spielen alle mit Feldschlägern und auch die Schuhe stellten kein Problem dar. Die Jungen spielten unentschieden, die Mädchen verloren. Um 11 Uhr waren wir wieder bei den Cabañas. Auch die Fenster waren nun eingesetzt. Wir aßen noch Abendbrot und duschten, bis alle in den Betten lagen.
Obwohl gestern ein anstrengender und langer Tag war, nahm das restliche Reiseprogramm keine Rücksicht auf uns. Wir mussten um halb acht aufstehen, frühstücken und wieder alle Sachen packen. Um 10 Uhr fuhren wir wieder in die Halle und spielten wieder. Dieses Mal gewannen die Jungen und Mädchen gegen die gleichaltrige, gegnerische Mannschaft deutlich. Am Ende spielten die Mädchen mit Krissi und Annika gegen die ältere, weibliche Mannschaft. Bis zur Halbzeit konnten sie ein 5:5 halten, doch am Ende verloren sie mit 4 Toren Unterschied. Man merkte, dass unsere Gegner körperlich deutlich überlegen waren. Nach den Spielen tranken wir mit unseren Gastgebern noch Cola, aßen Schokotörtchen und kleine deftige Taschen. Nun stiegen wir wieder in den Bus und fuhren zum Hafen Puerto Montts. Dort teilten wir uns in Gruppen auf und liefen durch eine Straße mit lauter Krimskamläden.
Nach dem Einkaufsbummel fuhren wir zum Placa de Puerto Montt und waren froh über den Mc Donalds-Standort, der vor den Kindern natürlich nicht sicher war. Den Betreuern bat sich nun die Gelegenheit, Toast und Aufstrich für das geplante Frühstück in Santiago zu kaufen.
Um 18:30 Uhr stand uns anschließend die ca. 1200 km lange Nachtfahrt nach Santiago bevor. Bestückt mit guten Erinnerungen an die Cabanas und an die zum größten Teil sehr erfolgreichen Hockeyleistungen, begannen die Kinder und Betreuer, sich nach und nach in ihre Traumwelt zu begeben. Nach 14 Stunden Fahrt mit insgesamt 6 Pausen an den immer wieder gleich erscheinenden Copec - Rasthöfen erreichten wir den Club Deportivo Manquehue in Santiago.
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